Technik und Natur

Elektroauto-Testfahrt in unserer Gemeinde

Elektroauto-Testfahrt in unserer Gemeinde

Meine Erfahrungen mit Elektroautos




Ich bin bis jetzt folgende E-Autos gefahren:

  • Tesla S (Testfahrt, eine Stunde) 500km, Teuer, Laut und recht roh
  • BMW i3 (Testfahrt, 3 Stunden) 300km, Viersitzer, Hinterradantrieb
  • E-Golf 2017 (Testfahrt, 4 Stunden) 300km
  • Hundai IONIQ (Testfahrt, kurz) 280km, per App keine Heizungssteuerung
  • Kia Soul (Gemeinde Testauto, 5 Stunden am 8.11.2017) 250km

Die Testfahrt des Kia Soul EV

Bei der Übernahme zeigt mir der Kia Soul eine Reichweite von 125 km (250 km Nennreichweite laut Beschreibung). Das deckt sich auch mit Forenberichten. Die Reichweitenberrechnung richtet sich nach der vorangingen Fahrweise. Durch die Heizung (und im Sommer die Klimaanlage) reduziert sich Reichweite auch. Der Kia hat einen Akku mit 27 kWh.

Die Fahrt ging zuerst nach Oberwart und weiter nach Pinkafeld. Da probierte ich eine Ladung:

  

Tank eckelsysmbol drücken, Kabel anstecken. Tankkarte (Smardcard) an die Ladesäule halten und los geht es.

Die Ladung begann bei 63% Baterie-Ladekapazität. Dannach hätte ich bereits 37% für 48 km verbraucht.
Das wären 10 kWh. Passt in etwa.
Bei 80% hatte ich 8 Minuten geladen. Da sind 17% und 4,53 kWh. Da heißt, es wurde mit 34 kW geladen, 50 wären möglich.
Bei 85% wurde die Schnellladung von der Ladestation beendet. An einer 50’er Säule reduziert sich die Ladeleistung übrigens ab ca. 73%.
5,7 kWh wurden in Summe geladen, wobei ab 80% langsamer geladen wird. Für die 5% hat er dann 5 Minuten gebraucht.
Weiter ging die Fahrt nach Oberwart, Siget, Oberwart, Großpetersdorf, Eisenberg und zurück nach Deutsch Schützen. In Summe waren es dann noch 69 km (117 km am ganzen Tag).
Die Ladestation in Pinkafeld, Oberpullendorf, Eisenstadt, Wr. Neustadt, Raststation Aspang, Loipersdorf und so manche weitere, sind mit AC (22 kW) und DC (50 kW) ausgestattet. Es kann nur ein Auto gleichzeitig geladen werden.

  

Am Ende hätte ich noch 40% Reichweite gehabt. 19 kWh / 100 km hat auch das Tacho als Verbrauch angezeigt. Ich bin meist Vernünftig gefahren, habe aber auch die Leistung und Geschwindigkeit getestet.
Man schafft im allgemeinen aber auch einen geringeren Verbrauch. Be einem E-Auto sieht man den höheren Verbrauch, bei höheren Geschwindigkeit direkt.
Fotos von der  Ladestationen an der Gemeinde. Auch hier muss nach dem Anstecken der Ladevorgang mit der Ladekarte, die Energie Burgenland für das Testauto zur Verfügung stellt, gestartet werden. Die Leistung der Ladestationen beträgt 11 und 22 kW.

Die Ladestation der Gemeinde ist eine öffentliche Ladestation. Betreiber ist Energie Burgenland, von wo man auch eine Ladekarte anfordern kann. Es gibt keine monatliche Gebühr. Verrechnet wird nur nach tatsächlicher Ladezeit (nicht Lademenge). Diese Ladestation wir auch sehr oft benutzt, da die Sicherheitspartner des Lande eine Renault Zeo fahren. Für die Ladung der Sicherheitspartner kommt die Gemeinde auf.

 

Reichweitentabelle des E-Golf (300 km Nennreichweite) bei verschiedenen Geschwindigkeiten, erstellt durch E-Golf Besitzer.
Man beachte auch noch, dass bei großer Kälte die Reichweite noch weiter sinkt. Diese Werte deckt sich mit allen anderen E-Autos, was die Reichweite bei höheren Geschwindigkeiten betrifft. Man überholt auf der Autobahn auch viele E-Autos, da diese meist mit 100-110 km/h fahren.

In Eisenstadt und allen mir wichtigen Städten (Graz, Hartberg) mit Parkgebühren braucht man für das Gratisparken eine Extragenehmigung. Diese kostet 17,90 und ist ein Jahr gültig. Außerdem muss die Genehmigung und eine Parkuhr sichtbar angebracht werden, denn man darf ja nur 1 1/2 Stunden parken. Für Wien gibt es leider überhaupt keine Regelung.

Da wiehert der Amtsschimmel aber kräftig.





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